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Die unendliche Geschichte
Tagtäglich bemühen sich die Medien, Ihnen die Wichtigkeit der privaten Vorsorge zu vermitteln.
Ist private Vorsorge wirklich so wichtig, insbesondere wenn das Budget knapp, die Zukunft ungewiss und das Leben doch soooo lang ist?
Sicher sind das bedeutsame Argumente, doch, die Realität sieht anders aus.
Oftmals hat der Gesetzgeber bereits in der Vergangenheit und zu unser aller „Wohl“ entschieden bzw. es stehen neue einschneidende Gesetzesänderungen bevor.
Jeder ist inzwischen betroffen!!
Zur Erinnerung
1995 Einführung des Pflegeversicherungsbeitrags für Rentner.
1996 Kürzung der Anrechnung von Schul- und Ausbildungszeiten.
1999 Rentenerhöhung für 2000 nur noch entsprechend der Inflationsrate von nur 0,6%.
2000 Kürzung der Erwerbsminderungsrenten um bis zu 27%. Wegfall der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsabsicherung für nach dem 01.01.1961 geborene Versicherte.
2002 Dauerhafte Absenkung des Rentenniveaus um rund 10%. Absenkung der großen Witwen/-wer Rente von 60% auf 55%. 2004 Renten werden, erstmals seit 25 Jahren, nicht erhöht. Zuschuss zur Pflegeversicherung fällt für Rentner komplett weg. Renten für Neurentner werden erst am Monatsende ausgezahlt. Krankenkassen zahlen kein Sterbegeld mehr an Hinterbliebene aus. 2005 Erneute Absenkung des Rentenniveaus um rund 5%. Keine Bewertung mehr von Schul-, Fachhochschul- und Hochschulausbildungszeiten ab 2009.
Höhere Steuern auf Renten.
Zusätzlicher Beitrag von 0,25% für alle kinderlosen Mitglieder in der gesetzlichen Pflegeversicherung. 2006 Zuzahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung von insgesamt 0,9% für Krankengeldfortzahlung und Zahnersatz. Zuzahlungen für Krankenhausaufenthalt, Krankentransport, Sehhilfen, Heil- und
Hilfsmittel, Medikamente. Erneute Senkung der Sparerfreibeträge für Verheiratete/Ledige und Kinder. 2007 Anhebung des Rentenalters für alle ab 1947 geborenen Versicherten. Ab Geburtsjahrgang 1964 gilt dann für alle die Rente mit 67. Beginn der Gesundheitsreform, Krankenversicherung wird Pflicht für Arbeitnehmer und Selbständige. Erstmalig Wahltarife in den gesetzlichen Krankenkassen. 2009 Einführung eines zentralen „Gesundheitsfonds“ sowie einheitlicher Tarife für alle gesetzlichen Krankenkassen. Klartext: Weitere Beitragserhöhungen für gesetzlich Krankenversicherte - Leistungskürzungen, Leistungsabbau. Einführung einer Abgeltungssteuer auf Veräußerungsgewinne und Erträge aus Kapitalvermögen von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer
Verständlicherweise ist diese Aufzählung unvollkommen, aber sie macht etwas bewußt: eine Tendenz, ein System.
Daher: Lassen Sie sich beraten!
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